Jugend-Angeltour 2017

Angeltour zur Mosel 2017

Normalerweise freuen sich Kinder und Jugendliche nicht auf das Ende der Sommerferien. Doch bei den Mitgliedern unserer Jugendgruppe ist es anders. Denn am letzten Wochenende der Sommerferien geht es traditionell auf Jugend-Angeltour. Das Ziel für 2017 war wieder die wunderschöne Mosel. Diesmal ging es allerdings an einen anderen Flussabschnitt als bei den Angeltouren zuvor. Neuer Flussabschnitt – neue Gegebenheiten – neue Möglichkeiten.

Am Donnerstag, den 24.08.2017 sollte der Startschuss fallen. Bereits früh am Morgen trafen wir uns, um die Ausrüstung von allen Teilnehmern auf die beiden Anhänger zu verteilen. Anschließend rollten die PKWs der Jugendwarte Richtung Süden los. Das gesamte Team der Jugendwarte begrüßte auf dieser Tour ein Teilnehmerfeld von 15 Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren. Die Fahrt verlief völlig problemlos, sodass nach und nach alle Angler am Campingplatz „Moselland“ in Pünderich eintrafen.

Die erste Erkundungstour lies auf sehr gute Bedingungen hoffen. Sehr viele schöne Angelplätze waren zu Fuß erreichbar und die Strömung der Mosel schien vor allem im Uferbereich relativ sachte zu sein.

Da die Jugendlichen es gar nicht abwarten konnten, endlich ihre Köder in den Fluss zu werfen, sollten die Vorbereitungen möglichst schnell durchgeführt werden. Schließlich mussten neben dem Aufbau des Basiscamps und der Zelte auch noch die Erlaubnisscheine und Getränke und Lebensmittel besorgt werden. Kurzer Hand teilten sich die Jugendwarte in Teams auf und legten los. Keine zwei Stunden später, immer noch am späten Vormittag, war alles fertig. Die Kids hatten Ihre Zelte und Schlafplätze eingerichtet, das Basiscamp erleuchtete in frischem Glanz, der Kühlschrank war prall gefüllt und die Erlaubnisscheine waren am Start.

Nach einer ausführlichen Belehrung zu Regeln und Verhaltensweisen konnte es also endlich los gehen.

Schnell stellte sich heraus, dass sich auch hier die Grundeln breit gemacht hatten. Eine nach der anderen schnappte sich jegliche Art von Köder und hielt die Kids am Arbeiten. Für diejenigen, die bereits im letzten Jahr dabei waren, war es sicherlich ein bisschen nervig, für die Neulinge, gerade die Jüngeren aber ein tolles Erlebnis, Fisch auf Fisch zu fangen. Der erste Angeltag ging dann doch schnell vorbei und alle fanden sich zum gemeinsamen Abendessen im Camp ein. Sehr wichtig, bevor alle völlig erschöpft vom langen Tag auf ihren Liegen verschwanden, musste noch ausgiebig gefachsimpelt werden. Pläne und Taktiken für die kommenden Tage wurden geschmiedet und anschließend ging’s ins Land der Träume.

Der Freitag startete mit einem kräftigen Frühstück. Anschließend zogen die ersten Jungs direkt los und wollten sofort loslegen. Andere mischten sich noch neue Futtermischungen oder bastelten an neuen Montagen. Wieder andere warteten, dass auch die gemütlichen Jugendwarte soweit waren, dass auch andere Angelplätze im nahen Umfeld in Kleingruppen mit dem Auto angefahren werden konnten. Der Tag wurde sehr heiß und die Jugendwarte hatten alle Hände voll zu tun, dass die Kids sich immer in schattigen Plätzen aufhielten. Trotz den heißen Temperaturen gingen nach und nach die ersten Fangmeldungen, abgesehen von Grundeln, ein.

Barben konnten auf Käse überlistet werden, Döbel schnappten sich Maden oder kleine Spinnköder. Die Stimmung war super und alle hatten Spaß. Am frühen Abend sammelten sich alle mehr oder weniger unfreiwillig im Camp. Ein kräftigen Gewitter sorgte für Blitz und Donner und Starkregen. Kurzer Hand wurden alle Teilnehmer in die sicheren Autos verfrachtet und ein Angelschirm diente als Schutz, dass unser Grill nicht ausging. Als sich das Wetter wieder beruhigt hatte, sorgte der anschließende Grillabend dafür, dass alle satt und glücklich waren. Es wurde viel erzählt und viel gelacht.

Am Samstag erwartete uns ähnliches Wetter und der Großteil der Jungs zog wieder direkt nach dem Frühstück los ans Wasser. Andere gönnten sich eine größere Mütze Schlaf. Die Jugendwarte Adam und Julian hatten bei einer Autotour am Tag zuvor viele große Fische von einer Brück aus beobachten könnten. Sie schnappten sich zwei Kids und wollten es dort versuchen. Jan und Pascal fuhren auch mit ein paar Jugendliche ein Stück weiter flussaufwärts. Heutzutage ist man ja via WhatsApp immer up to date und bekommt alles mehr oder weniger live mit.

So überschlugen sich die Fangmeldungen an diesem Tag.
Die Truppe um Adam und Julian hatten an der Brücke eine wahre Goldgrube gefunden und fingen einige rekordverdächtige Nasen, sowie stattliche Döbel.
Die Raubfische wollten auf dieser Tour nicht so wirklich. Lediglich ein kleiner Barsch schnappte sich einen Spinner.

Am Sonntagmorgen gab es noch einmal ein kräftiges Frühstück mit Rührei und Kakao, bevor es ans Packen und Aufräumen ging. Glücklicherweise konnten wir alles trocken einpacken und die Hänger wieder beladen. Eine kleine Runde Feedback bestätigte den Eindruck der Jugendwarte. Die Kinds fanden es alle super und hatten durchgehend Spaß in den Backen. So muss das sein. Auch die Neulinge, die zum ersten Mal dabei waren ließen direkt anklingeln, dass sie nächstes Jahr definitiv wieder mitfahren werden. Gegen Mittag traten wir die Heimfahrt an und strandeten alle sicher am frühen Abend zurück in Kempen, wo die Jungs von ihren Eltern abgeholt wurden.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die wohl pflegeleichteste und coolste Truppe, die jemals mit auf Angeltour war. Vielen Dank an alle Jugendwarte.

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