Angeltour 2015


Für die Jugendgruppe unseres Vereins ging es zum Ende der Sommerferien endlich wieder auf Angeltour. Als Ziel hatten wir uns für 2015 das schöne Ostfriesland ausgesucht. Die Reisegesellschaft setzte sich aus 12 Jugendlichen und 7 Betreuern zusammen. Es sollten uns schönes Wetter, eine tolle Gegend und perfekte Angelbedingungen erwarten. Schön, dass die positive Resonanz und die steigende Anzahl aktiver Jugendlicher diese Tour wieder möglich macht.

(Nach Ankunft erstmal eine Stärkung von Christian in unserer geliebten Grillhütte.)

(Nach Ankunft erstmal eine Stärkung von Christian in unserer geliebten Grillhütte.)

Am frühen Donnerstagmorgen trafen wir uns auf dem Parkplatz von Theos Firma, um die hochmotivierten Jugendlichen und deren Angelausrüstungen in Empfang zu nehmen. Schnell wurde alles in die Autos und Anhänger verladen, sodass wir kurze Zeit später losrollen konnten. Die Fahrt verlief reibungslos und schnell standen wir in voller Vorfreude an den Ufern der Jümme. „Campingplatz am Jümmesee“ hieß unsere Unterkunft für die nächsten 4 Tage. Dort hatten wir eine große Grillhütte und die angrenzende Zeltwiese gemietet. Während die Kids das Camp, ihre Zelte und Nachtlager aufbauten, kümmerten sich Adam & Julian um die Angelkarten. Der ansässige Angelverein-Stickhausen stellte uns kostengünstige Gruppenscheine aus, mit denen wir 16 verschiedene Gewässer beangeln durften. Somit hatten wir enorm viele Möglichkeiten vor Ort. Die Jugendlichen konnten vom Camp aus zu Fuß den Jümmesee, die Jümme und einen kleinen Altarm erreichen. Außerdem lagen verschiedene Kanäle, Zuläufe zur Jümme, Baggerseen und weitere Altarme im näheren Einzugsgebiet.
(Fachsimpeln mit Adam im Basislager. Hier wurden Taktiken für den nächsten Tag geschmiedet.)

(Fachsimpeln mit Adam im Basislager. Hier wurden Taktiken für den nächsten Tag geschmiedet.)

Nach einer kleinen Stärkung am Mittag konnte es dann losgehen und die Köder wurden gebadet. Es konnten also der Donnerstag Nachtmittag, der komplette Freitag und der Samstag zum Angeln genutzt werden. Vor lauter Möglichkeiten wussten viele von uns zu Beginn gar nicht, wo man anfangen sollte. Zudem stellte die Angelei in der Jümme und den Kanälen eine völlig neue Herausforderung dar. Es gibt Ebbe und Flut, welche für eine kräftige Strömung sorgen. Das macht das Angeln sicherlich nicht einfacher, sodass vorerst die Altarme und Seen interessanter erschienen.
Auf Anhieb wurden überall Fische gefangen. Kleine Barsche, Rotaugen, Rotfeder und kleine Bresen ließen sich mit der Stipprute und Maden fangen.
Relativ schnell hatte jedes der Kids zumindest einen Fisch gefangen. Das ist immer das erste Ziel beim Angeln. Das erste Angelziel ist erreicht und das Projekt mit den größeren Fischen kann gestartet werden.
(Fabian hatte den Dreh schnell raus, wie man im Altarm an die Aale kommt.)

(Fabian hatte den Dreh schnell raus, wie man im Altarm an die Aale kommt.)

Ein Teil der Gruppe verbrachten auch viel Zeit mit dem Spinnfischen. Leider zeigten sich die ostfriesischen Raubfische davon nicht sonderlich beeindruckt. Einige Jungs hatten es auch auf Karpfen abgesehen, sodass ein naheliegender Kanal kräftig unter Futter gesetzt wurde. Dieser Angelplatz brachte zwar leider keinen Karpfen, allerdings konnten Brassen und ein Aal überlistet werden. Adam war inzwischen mit zwei Jugendlichen an einem anderen Altarm unterwegs, wo Fabian zwei schöne Aale auf Tauwurm fangen konnte. Am letzten Tag entdeckten wir noch 2 Baggerseen, die einen sehr interessanten Eindruck machten. Dort fanden auch auf Anhieb viele Weißfische mit der Stipp- oder Feederrute den Weg in den Kescher. Plötzlich hatte Phil einen Biss auf seiner Karpfenrute und kurbelte einen gewaltigen Brassen aus dem See. Dieser war auch der größte Fisch der Tour und kürte Phil zum Sieger.
(Ein gewaltiger Brassen, den Phil am letzten Tag landen konnte.)

(Ein gewaltiger Brassen, den Phil am letzten Tag landen konnte.)

Der große Grill in der Hütte am Camp lief jeden Tag, sodass alle kulinarisch verwöhnt wurden.
Beim abendlichen Zusammensitzen gab es, neben viel Anglerlatein, auch spannende Geschichten der Jugendwarte, die für eine gute Portion Motivation für den nächsten Tag sorgten. Es wurden neue Pläne geschmiedet und Taktiken ausgetüftelt. 
(Kurze Pause. Schnell was Leckeres vom Grill und weiter wird geangelt.)

(Kurze Pause. Schnell was Leckeres vom Grill und weiter wird geangelt.)

Jeden Tag herrschte eine prächtige Stimmung in der Gruppe, was das Wichtigste für eine erfolgreiche Tour ist. Der Gute-Laune-Faktor war permanent sehr hoch und alle Teilnehmer hatten kräftig Spaß.
Fangtechnisch hätte es zwar durchaus besser laufen können, aber zu einer erfolgreichen Tour zählen auch andere Dinge als nur der Fang.
Vielen Dank an alle Jungs, dass ihr euch echt vorbildlich verhalten habt und generell sehr pflegeleicht seid.
Außerdem ein riesen Lob an das Betreuerteam für euer Engagement.

(Besten Dank an alle Teilnehmer und die Betreuer. Es war eine super Tour.)

(Besten Dank an alle Teilnehmer und die Betreuer. Es war eine super Tour.)

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Ein Kommentar zu Angeltour 2015

  1. Frank Duschicka sagt:

    Hat super Laune gemacht mit euch 😉 leider etwas wenig Fisch, aber das passiert halt auch

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